Erfahrene Ärzte berichten, dass ein gut strukturierter Mix aus Pflichtbeiträgen zum ärztlichen Versorgungswerk, steuerlich optimierter Rürup-Rente und einem langfristigen ETF-Depot die robusteste Altersvorsorge-Strategie darstellt. Wer frühzeitig, bereits als Assistenzarzt, beginnt, nutzt den Zinseszins-Effekt optimal.

Hintergrund

Das ärztliche Versorgungswerk bildet die Basis, liefert aber allein oft keine ausreichende Rente bei hohem Einkommensniveau. Niedergelassene Ärzte ergänzen daher häufig mit Rürup-Beiträgen, die bis zum Höchstbetrag vollständig steuerlich absetzbar sind, und mit einem eigenständigen Wertpapierdepot. Als ETF-Strategie hat sich ein global diversifizierter MSCI World-Ansatz mit monatlichem Sparplan bewährt. Immobilien spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im Altersvorsorge-Portfolio vieler Ärzte.

Wann gilt das nicht?

Ärzte in der Phase der Praxisgründung haben oft wenig freies Kapital für zusätzliche Altersvorsorge. Hier empfiehlt es sich, zumindest die Versorgungswerk-Pflichtbeiträge zu leisten und kleine ETF-Sparpläne einzurichten, die später aufgestockt werden können.

Ärzteversichert empfiehlt, die Altersvorsorge nicht auf einen einzigen Baustein zu konzentrieren, sondern mindestens drei unterschiedliche Säulen aufzubauen, um Risiken aus Marktentwicklungen, Inflation und regulatorischen Änderungen zu begegnen.

Erfahrene Ärzte empfehlen einen Drei-Säulen-Mix aus Versorgungswerk, Rürup-Rente und ETF-Depot als robuste Altersvorsorgestrategie. Frühzeitiger Einstieg und regelmäßige Beiträge sind entscheidend für den Aufbau ausreichenden Vermögens.

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