Erfahrene Vertragsärzte berichten, dass vollständige und korrekte Diagnosen-Dokumentation (ICD-Codierung), das Ausschöpfen aller abrechnungsfähigen EBM-Ziffern und ein regelmäßiger Vergleich der eigenen Honorarentwicklung mit dem KV-Fachgruppendurchschnitt die wirksamsten Maßnahmen zur Kassenabrechnung-Optimierung sind.

Hintergrund

Viele Praxen lassen Honorar liegen, weil nicht alle erbrachten Leistungen abgerechnet werden. Typische Fehlerquellen sind: fehlende Hausärztliche Grundpauschalen für Folgebehandlungen, nicht abgerechnete Präventionsleistungen, unvollständige Diagnosedokumentation und versäumte Zusatzziffern. Praxisverwaltungssysteme wie Medistar oder x.comfort bieten Abrechnungsprüf-Tools, die auf häufige Fehler und Optimierungspotenzial hinweisen.

Wann gilt das nicht?

Praxen, die bereits systematisch abrechnungsoptimiert arbeiten und regelmäßig externe Abrechnungsberatung nutzen, haben weniger Optimierungspotenzial. Auch Praxen mit sehr spezialisiertem Leistungsspektrum haben weniger variable Abrechnungsmöglichkeiten als Allgemeinarztpraxen.

Ärzteversichert empfiehlt, mindestens einmal jährlich eine externe Abrechnungsanalyse durch einen auf Kassenabrechnung spezialisierten Berater durchführen zu lassen und das Team regelmäßig zu EBM-Änderungen zu schulen.

Die wirksamsten Maßnahmen zur Kassenabrechnung-Optimierung sind vollständige ICD-Codierung, Ausschöpfung aller EBM-Ziffern und regelmäßige Vergleiche mit dem KV-Fachgruppendurchschnitt.

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