Ärzte, die KIM bereits nutzen, berichten überwiegend positiv über die verbesserte Kommunikation mit Krankenhäusern und Facharztkollegen. Die häufigste Hürde bei der Einführung ist die technische Einrichtung des KIM-Clients und die Schulung des Praxispersonals in der täglichen Nutzung.

Hintergrund

KIM-Nutzer empfehlen: eine stabile und ausreichend schnelle TI-Verbindung als Grundvoraussetzung sicherzustellen, das gesamte Praxisteam in der Nutzung zu schulen und KIM-Adressen von häufig kontaktierten Krankenhäusern und Fachpraxen im Adressbuch zu hinterlegen. Technische Probleme entstehen häufig beim ersten Einrichten des KIM-Clients in der Praxissoftware und sollten von einem zertifizierten TI-Dienstleister begleitet werden. Empfangene KIM-Nachrichten müssen regelmäßig abgerufen werden, da es kein automatisches Push-System gibt.

Wann gilt das nicht?

Praxen mit sehr seltenen externen Kommunikationsbedarfen profitieren weniger von KIM. Auch wenn der Kommunikationspartner noch kein KIM nutzt, kann über KIM nicht kommuniziert werden, und Ausweichlösungen sind erforderlich.

Ärzteversichert empfiehlt, die KIM-Einführung als Praxisprojekt mit klarer Zuständigkeit zu planen und einen zertifizierten TI-Dienstleister für die technische Einrichtung hinzuzuziehen.

KIM funktioniert gut für den Austausch von Arztbriefen und Befunden, erfordert aber eine strukturierte Einführung mit Teamschulung und stabiler TI-Verbindung. Technische Probleme bei der Einrichtung sollten durch einen TI-Dienstleister begleitet werden.

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