Ärztinnen und Ärzte, die Familie und Praxis erfolgreich vereinbaren, berichten, dass flexible Sprechzeiten, Kita-Zuschüsse für Mitarbeitende mit Kindern und klare Vertretungsregelungen bei Krankheit der eigenen Kinder die wichtigsten Bausteine sind.

Hintergrund

Viele Praxisinhaber haben positive Erfahrungen damit gemacht, die Öffnungszeiten ihrer Praxis an die Betreuungszeiten der Kita anzupassen oder Teilzeitmodelle für sich und das Personal zu etablieren. Der steuerliche Kita-Zuschuss nach §3 Nr. 33 EStG wird von vielen Praxen noch zu wenig genutzt. Ärztinnen empfehlen, frühzeitig Backup-Lösungen für Betreuungsausfälle zu organisieren, zum Beispiel über Netzwerke mit anderen Arztfamilien oder professionelle Notfallbetreuungsangebote.

Wann gilt das nicht?

Praxen ohne Angestellte haben weniger Möglichkeiten, strukturierte betriebliche Betreuungslösungen umzusetzen. Niedergelassene Einzelkämpfer müssen ihren persönlichen Bedarf individuell lösen.

Ärzteversichert empfiehlt, Kinderbetreuungsthemen bereits bei der Praxisplanung zu berücksichtigen und entsprechende Regelungen im Praxishandbuch zu verankern, um Ausfälle planbar zu machen.

Flexible Sprechzeiten, steuerlich begünstigte Kita-Zuschüsse für Mitarbeitende und klare Vertretungsregelungen sind die wirksamsten Lösungen für Kinderbetreuung in der Arztpraxis.

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