2026 passen zahlreiche PKV-Anbieter ihre Kinderkrankenvollversicherungstarife an steigende Gesundheitskosten an, und für viele bestehende Kinderverträge sind Prämienanpassungen zu erwarten. PKV-versicherte Ärzte sollten die Kinderverträge ihrer Kinder auf Leistungsumfang und Beitragsentwicklung überprüfen.
Hintergrund
PKV-Kinderversicherungen profitieren von vergleichsweise niedrigen Prämien im Kindesalter, weil das Krankheitsrisiko gering ist. 2026 werden aber Altersrückstellungsmodelle und Leistungskataloge bei einigen Anbietern angepasst. Gleichzeitig werden neue Kinder-PKV-Tarife mit erweitertem Impf- und Vorsorgeumfang auf den Markt gebracht. Für Neuverträge empfiehlt sich ein Abschluss so früh wie möglich, da keine Wartezeiten und keine Risikoaufschläge für gesunde Kinder anfallen.
Wann gilt das nicht?
Kinder, die über die GKV eines Elternteils mitversichert sind, sind von PKV-Tarifreformen nicht direkt betroffen. Auch für GKV-versicherte Kinder ändert sich bei der Mitversicherung 2026 wenig Grundlegendes.
Ärzteversichert empfiehlt, bestehende PKV-Kinderverträge jährlich auf ihre Wettbewerbsfähigkeit zu überprüfen, insbesondere wenn sich Leistungsumfang oder Prämien seit dem Vertragsabschluss stark verändert haben.
2026 sind Prämienanpassungen bei PKV-Kindertarifen zu erwarten. PKV-versicherte Ärzteeltern sollten Kinderverträge prüfen und ggf. zu einem günstigeren Tarif mit besserem Leistungsumfang wechseln.
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