Ärzte, die für ihre Kinder eine PKV abgeschlossen haben, berichten einhellig: Der frühestmögliche Abschluss, idealerweise kurz nach der Geburt, ist der wichtigste Tipp, da zu diesem Zeitpunkt keine Gesundheitsprüfung mit möglichen Risikoaufschlägen stattfindet.

Hintergrund

PKV-versicherte Ärzteeltern empfehlen, beim Kindertarif besonders auf umfangreiche kieferorthopädische Leistungen (KFO), gute Zahnleistungen und einen großzügigen Leistungsrahmen für Hilfsmittel (Brillen, Hörgeräte) zu achten. Da Kinder im Schulalter häufiger kieferorthopädische Behandlungen benötigen, sollte ein Tarif gewählt werden, der KFO ohne hohe Selbstbeteiligung einschließt. Erfahrene Eltern raten, bei Vertragsabschluss auf eine „Anwartschaftsversicherung" zu verzichten und gleich den vollen Tarif abzuschließen.

Wann gilt das nicht?

Für GKV-versicherte Kinder ist eine ergänzende Zahnzusatzversicherung für Kinder meist ausreichend und günstiger als eine vollständige PKV-Kinderversicherung.

Ärzteversichert empfiehlt, für PKV-Kinder von Ärzten einen auf Heilberufe spezialisierten Berater hinzuzuziehen, der die besten Kindertarife verschiedener Anbieter unabhängig vergleicht.

Der wichtigste Tipp zur Kinderversicherung für Ärzte: PKV-Vertrag so früh wie möglich nach der Geburt abschließen, um Gesundheitsprüfungen und Risikoaufschläge zu vermeiden. Auf umfangreiche KFO-Leistungen achten.

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