Hausärzte in städtischen Regionen berichten von einem deutlichen Anstieg hitzebedingter Konsultationen in den Sommermonaten. Praktische Maßnahmen sind: proaktive Anrufe bei Risikopatienten (über 70 Jahre, Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz) vor Hitzewellen und die Bereitstellung konkreter Hitzeschutzinformationen.
Hintergrund
Erfahrene Ärzte empfehlen, das Praxisteam für die Triage hitzebedingter Symptome zu schulen und bei extremen Hitzeereignissen kurzfristig zusätzliche Telefonsprechzeiten anzubieten. Bei Verdacht auf Dengue-Fieber oder andere tropische Erkrankungen nach Reisen oder Aufenthalt in betroffenen Regionen sollten entsprechende Labortests frühzeitig eingeleitet werden, da diese Erkrankungen bei Nicht-Erkennung zu schweren Verläufen führen können.
Wann gilt das nicht?
In ländlichen Regionen mit niedrigem Vektordruck sind tropische Infektionskrankheiten seltener. Fachärzte, die keine vulnerable Patientenpopulation betreuen, sind von Hitzepatienten weniger direkt betroffen.
Ärzteversichert empfiehlt, jährlich eine kurze Fortbildung zu aktuellen klimabedingten Gesundheitsrisiken zu absolvieren und Informationsmaterialien für Risikopatienten bereitzuhalten.
Ärzte berichten von deutlich mehr hitzebedingten Erkrankungen in heißen Sommern. Proaktive Patientenberatung, Schulung des Teams und Fortbildung zu tropischen Infektionskrankheiten sind die wichtigsten Gegenmaßnahmen.
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