Konsiliarleistungen bieten Fachärzten den Vorteil, zusätzliche Honorareinnahmen zu generieren und gleichzeitig ein professionelles Netzwerk mit zuweisenden Ärzten aufzubauen. Der Nachteil ist der Dokumentationsaufwand und das Abhängigkeitsverhältnis von der Vollständigkeit der Überweisungsunterlagen.
Hintergrund
Zu den Vorteilen gehören: Konsiliarleistungen generieren Honorareinnahmen durch GKV-Abrechnung oder GOÄ bei Privatpatienten, stärken die Kooperationsbeziehungen mit Hausärzten und anderen Fachärzten und positionieren den Konsiliarar als Experten. Als Nachteil ist zu beachten: Die Abrechnung hängt stark von der Qualität der Überweisungsunterlagen ab, Rückforderungen bei fehlenden Angaben sind häufig, und der Zeitaufwand für schriftliche Konsiliarbefunde ist erheblich.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte, die ausschließlich in einem Krankenhaus tätig sind, gelten eigene stationäre Konsiliarregelungen. Privatärzte ohne Kassenzulassung rechnen Konsiliarleistungen ausschließlich nach GOÄ ab.
Ärzteversichert empfiehlt, Konsiliarleistungen als integralen Teil der Praxisstrategie zu sehen und Abrechnungsprozesse zu standardisieren, um den Mehraufwand zu minimieren und das Honorar vollständig auszuschöpfen.
Konsiliarleistungen bieten Fachärzten Zusatzeinnahmen und stärken das Netzwerk zu zuweisenden Ärzten. Der Dokumentationsaufwand und die Abhängigkeit von vollständigen Überweisungsunterlagen sind die wesentlichen Nachteile.
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