2026 werden Krankentagegeld-Tarife von PKV-Anbietern an gestiegene Durchschnittseinkommen und Gesundheitskosten angepasst, was teils zu Prämienerhöhungen führt. Ärzte sollten ihr Tagegeld auf Ausreichendheit prüfen, da Einkommenssteigerungen nicht automatisch zur Anpassung der Tagegeldleistung führen.
Hintergrund
Das PKV-Krankentagegeld sichert das Einkommen bei Arbeitsunfähigkeit ab, ab dem ersten oder einem vereinbarten späteren Tag. Für niedergelassene Ärzte ist es der einzige Schutz bei kurzzeitiger Erkrankung, da sie kein Arbeitgeberkrankengeld erhalten. Das Tagegeld sollte mindestens dem täglichen Nettoeinkommensausfall entsprechen. Bei Gehaltserhöhungen oder verändertem Gewinn muss das Tagegeld aktiv angepasst werden.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Ärzte erhalten in den ersten sechs Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber und danach GKV-Krankengeld. Sie benötigen ein Krankentagegeld erst, wenn das GKV-Krankengeld nicht ausreicht, also meist ein ergänzendes Tagegeld ab dem 43. Tag.
Ärzteversichert empfiehlt, das Krankentagegeld mindestens alle zwei Jahre auf Aktualität zu prüfen und bei Gehaltserhöhungen die Tagegeldleistung entsprechend anzupassen.
Krankentagegeld-Tarife werden 2026 angepasst. Ärzte sollten die vereinbarte Tagegeldleistung regelmäßig überprüfen und an das aktuelle Nettoeinkommen anpassen, da keine automatische Anpassung stattfindet.
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