Ärzte, die in Kryptowährungen investiert haben, berichten von einem breiten Erfahrungsspektrum. Der einhellige Rat lautet: Kryptowährungen gehören wenn überhaupt nur als kleiner Risikobaustein ins Portfolio und sollten nicht als primäre Altersvorsorge genutzt werden.

Hintergrund

Erfahrene Ärzte empfehlen: Den Kryptoanteil im Gesamtportfolio auf maximal 5 bis 10 Prozent begrenzen, da die Kursschwankungen extrem sind und Verluste von 50 bis 90 Prozent innerhalb kurzer Zeit möglich sind. Alle Transaktionen (Kauf, Verkauf, Tausch) in einer Steuersoftware für Kryptowährungen (z.B. CoinTracking) dokumentieren, um die Steuererklärung korrekt zu erstellen. Bitcoin und Ethereum sind die stabileren Optionen, Altcoins sind deutlich risikoreicher.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die keine Risikobereitschaft haben oder deren Altersvorsorge noch nicht ausreichend aufgebaut ist, sollten keine Kryptowährungen kaufen. Die Volatilität macht Krypto als Altersvorsorgebaustein ungeeignet.

Ärzteversichert empfiehlt, Kryptowährungen erst dann in Betracht zu ziehen, wenn die Kernanteile der Altersvorsorge (Versorgungswerk, Rürup, ETF-Depot) bereits ausreichend aufgebaut sind und nur freies Risikokapital investiert wird.

Kryptowährungen sollten im Arztportfolio maximal 5 bis 10 Prozent ausmachen. Alle Transaktionen müssen für die Steuererklärung lückenlos dokumentiert werden. Krypto eignet sich nicht als Altersvorsorgebaustein.

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