Erfahrene Zahnärzte berichten, dass Laborkosten in vielen Praxen der größte einzelne Kostenfaktor sind und häufig nicht ausreichend in die Honorarkalkulation einbezogen werden.

Hintergrund

Erfahrene Zahnärzte empfehlen: Laborpreise regelmäßig mit mindestens zwei bis drei Laboren vergleichen, da die Unterschiede bei zahntechnischen Leistungen erheblich sein können. Die eigene Laboraufwand-Marge für jeden Zahnersatztyp im Voraus kalkulieren, um sicherzustellen, dass Privatliquidation und Festzuschuss die Laborkosten überschreiten. Im Heil- und Kostenplan klar zwischen Kassenleistung, Festzuschuss und Eigenanteil unterscheiden und Patienten verständlich informieren. Bei hochwertigem Zahnersatz (Vollkeramik, Implantate) ausreichend Vorauszahlung vereinbaren.

Wann gilt das nicht?

Praxen mit ausschließlich gesetzlich versicherten Patienten und Regelversorgung haben weniger Spielraum bei der Laborauswahl, da die Erstattungsbeträge fest sind und die Laborkosten daran ausgerichtet sein müssen.

Ärzteversichert empfiehlt, für komplexe Versorgungen mit hohen Laborkosten eine Finanzierungsberatung für Patienten anzubieten, da unerfüllte Zahlungsverpflichtungen häufig zu Forderungsausfällen führen.

Laborkosten sind in Zahnarztpraxen oft der größte Kostenfaktor. Regelmäßiger Laborpreisvergleich, kostendeckende Kalkulation und transparente Patientenkommunikation im HKP verhindern Forderungsausfälle und sichern die Praxiswirtschaftlichkeit.

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