Ärzte, die falsche oder manipulierte Bewertungen erfolgreich zur Löschung gebracht haben, berichten, dass der sachliche und gut dokumentierte Meldeprozess entscheidend für den Erfolg ist.

Hintergrund

Erfahrene Praxisinhaber empfehlen: Falsche Bewertungen nicht ignorieren, sondern über das offizielle Meldeverfahren der Plattform als unrichtige Tatsachenbehauptung einreichen und dabei konkret begründen, warum die Aussage falsch ist. Keine emotionalen oder defensiven öffentlichen Antworten auf negative Bewertungen schreiben, da diese das Problem oft verstärken. Screenshots und Nachweise sichern, bevor die Bewertung eventuell gelöscht wird. Bei Ablehnung durch die Plattform einen auf IT-Recht oder Arztrecht spezialisierten Anwalt einschalten. Aktiv um positive echte Bewertungen zufriedener Patienten bitten, um negative Ausreißer zu relativieren.

Wann gilt das nicht?

Bewertungen, die negative, aber echte Erfahrungen beschreiben, können rechtlich nicht gelöscht werden, auch wenn sie unangenehm sind. Eine proaktive Kommunikation mit unzufriedenen Patienten vor der Bewertung ist nachhaltiger als spätere Löschversuche.

Ärzteversichert empfiehlt, ein aktives Bewertungsmanagement als Teil der Praxiskommunikation zu etablieren und Patienten systematisch um positive Bewertungen zu bitten.

Bei falschen Bewertungen sachlich und dokumentiert beim Plattform-Meldeverfahren vorgehen. Keine emotionalen Antworten. Bei Ablehnung IT-Rechtler einschalten. Präventiv aktive positive Bewertungen sammeln, um den Bewertungsdurchschnitt zu stärken.

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