Eine Elektronikversicherung für die Arztpraxis lohnt sich, wenn der Schaden oder Ausfall eines elektronischen Geräts den Praxisbetrieb unmittelbar gefährdet oder zu erheblichen Ertragsausfällen führen würde.
Hintergrund
Die Elektronikversicherung deckt Schäden an elektrischen und elektronischen Geräten durch Bedienungsfehler, Überspannung, Kurzschluss oder unvorhergesehene mechanische Einwirkungen ab. Für Arztpraxen sind besonders relevante Geräte: Praxisverwaltungssysteme, Ultraschallgeräte, EKG-Geräte, Röntgenanlagen und Labortechnik. Bei einem Geräteausfall ohne Versicherung können Reparatur- oder Ersatzkosten im fünf- bis sechsstelligen Bereich anfallen. Die Jahresprämien für eine Elektronikversicherung mit 50.000 Euro Versicherungssumme betragen für kleine Praxen typischerweise 300 bis 800 Euro.
Wann gilt das nicht?
Für sehr kleine Praxen mit geringwertigen elektronischen Geräten, die schnell und günstig ersetzt werden können, lohnt sich die Elektronikversicherung möglicherweise nicht. Praxen mit einem hohen Selbstbehalt können die Versicherung kostengünstiger gestalten.
Ärzteversichert empfiehlt, die Elektronikversicherung als Teil des Praxisversicherungspakets zu prüfen und die kritischen Geräte zu identifizieren, bei denen ein Ausfall den Betrieb unmittelbar stilllegen würde.
Elektronikversicherung lohnt sich für kleine Praxen bei teuren Medizingeräten oder kritischer IT. Jahresprämien von 300 bis 800 Euro sind gering im Vergleich zu Reparaturkosten im fünf- bis sechsstelligen Bereich bei einem Geräteausfall.
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