Ein Praxisfuhrpark lohnt sich für Arztpraxen, die regelmäßig Hausbesuche durchführen oder mehrere Praxisstandorte betreiben, da die Fahrzeugkosten vollständig als Betriebsausgabe absetzbar sind.
Hintergrund
Für Hausarztpraxen mit regelmäßigen Hausbesuchen, Gemeinschaftspraxen mit mehreren Standorten oder mobile Pflegedienst-Kooperationen ist ein Praxisfuhrpark wirtschaftlich sinnvoll. Die Voraussetzung für den vollständigen Betriebsausgabenabzug ist die überwiegend betriebliche Nutzung (über 50 Prozent). Fuhrpark-Verwaltungsaufwand, Versicherungskosten und Wartung müssen gegen den steuerlichen Vorteil aufgerechnet werden. Für Praxen mit mehreren Ärzten kann ein gemeinsamer Fuhrpark die Kosten gegenüber individuellen Dienstwagen reduzieren.
Wann gilt das nicht?
Praxen ohne Hausbesuche und ohne mehrere Standorte, bei denen der Arzt ausschließlich in der Praxis tätig ist, haben keinen ausreichenden betrieblichen Fahrtbedarf für einen eigenen Fuhrpark. Hier ist es günstiger, Fahrten mit dem Privatwagen oder einem einzelnen Dienstwagen abzurechnen.
Ärzteversichert empfiehlt, vor der Anschaffung eines Praxisfuhrparks die tatsächliche Nutzungsintensität zu analysieren und den steuerlichen Berater einzubeziehen, um die optimale Fahrzeugstruktur für die Praxis zu ermitteln.
Praxisfuhrpark lohnt sich für Hausarztpraxen mit regelmäßigen Hausbesuchen oder mehrere Praxisstandorte. Vollständiger Betriebsausgabenabzug bei überwiegend betrieblicher Nutzung. Verwaltungsaufwand und Kosten müssen gegen steuerliche Vorteile aufgerechnet werden.
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