Sachversicherung lohnt sich für kleine Arztpraxen, weil bereits eine einfache Einrichtung mit Behandlungsliege, PC-Anlage und medizinischen Basisgeräten schnell einen Wiederbeschaffungswert von 30.000 bis 80.000 Euro erreicht. Ein Einbruch, Wasserschaden oder Brand kann den Praxisbetrieb für Wochen unterbrechen und existenzielle Folgen haben.
Hintergrund
Kleine Praxen sind gegenüber Schäden besonders anfällig, weil kaum finanzielle Reserven für spontane Ersatzbeschaffungen vorhanden sind. Eine Praxis-Inhaltsversicherung deckt Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruchdiebstahl und Vandalismus ab. Die Prämien für kleine Praxen beginnen bei etwa 300 bis 600 Euro jährlich, was angesichts der möglichen Schäden ein sehr günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis ergibt.
Wann gilt das nicht?
Bei Praxen in gemieteten Räumen trägt die Gebäudeversicherung des Vermieters nur den Gebäudeschaden, nicht den Inhalt. Medizingeräte mit sehr hohem Wert wie MRT oder CT benötigen ergänzend eine eigenständige Maschinenversicherung, die nicht automatisch in der Standard-Sachversicherung enthalten ist.
Bei Ärzteversichert erhalten niedergelassene Ärzte eine auf den tatsächlichen Praxisinhalt abgestimmte Sachversicherung, die auch Betriebsunterbrechungsszenarien berücksichtigt.
Sachversicherung lohnt sich für jede Arztpraxis, unabhängig von der Größe. Schon kleine Praxen haben Inventarwerte im fünf- bis sechsstelligen Bereich, die ohne Versicherungsschutz im Schadensfall vollständig aus eigenen Mitteln ersetzt werden müssten.
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