Eine Transportversicherung für kleine Arztpraxen lohnt sich immer dann, wenn regelmäßig hochwertige Medizingeräte, Laborproben oder Medikamente zwischen Standorten transportiert werden. Ohne besonderen Versicherungsschutz trägt die Praxis das volle Haftungsrisiko bei Transport- und Ladungsschäden.

Hintergrund

Für Praxen mit nur einem Standort und ohne regelmäßigen Gerätetransport ist eine eigenständige Transportversicherung oft entbehrlich. Sobald jedoch Hausbesuche mit medizinischem Equipment, der Betrieb einer Zweigpraxis oder der Transport von Labormaterial zum Einsatz kommen, entstehen Risiken, die die normale Praxis-Sachversicherung nicht abdeckt. Tragbare Ultraschallgeräte, EKG-Monitore oder Notfallkoffer können Werte von mehreren tausend Euro erreichen.

Wann gilt das nicht?

Bei rein stationärem Betrieb ohne Außeneinsatz und ohne Geräteverlagerungen ist das Transportrisiko vernachlässigbar gering. Standardlieferungen von Verbrauchsmaterial durch Lieferanten sind in der Regel über deren eigene Versicherung abgesichert.

Ärzteversichert berät Praxisinhaber bei der Frage, ob Transport- oder Allgefahrenversicherungen auf die individuelle Praxisstruktur abgestimmt werden sollten.

Transportversicherung lohnt sich für kleine Praxen vor allem bei regelmäßigem Transport hochwertiger Medizintechnik oder Laborproben. Bei ausschließlich stationärem Betrieb ist der Mehrwert gering.

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