Eine Vertrauensschadenversicherung lohnt sich für Ärzte mit eigenem Praxispersonal, da Unterschlagungen durch Mitarbeiter in Praxiskasse, Abrechnung oder Warenwirtschaft statistisch häufiger vorkommen als oft angenommen und erhebliche finanzielle Schäden verursachen können.
Hintergrund
In Arztpraxen haben Mitarbeiter oft uneingeschränkten Zugang zu Bargeldkassen, Online-Banking oder Abrechnungssystemen. Studien zeigen, dass ein erheblicher Anteil von Vermögensschäden in Kleinbetrieben auf Mitarbeiterdelikte zurückgeht. Die Vertrauensschadenversicherung erstattet Schäden durch Diebstahl, Unterschlagung, Veruntreuung und Betrug durch eigene Mitarbeiter, die strafrechtlich nicht mehr beigetrieben werden können. Jahresprämien beginnen bei etwa 200 bis 500 Euro für Praxen mittlerer Größe.
Wann gilt das nicht?
Einzelpraxen ohne Praxispersonal oder Arztpraxen, in denen ausschließlich Familienmitglieder tätig sind, haben ein deutlich geringeres Risiko und können auf diese Versicherung verzichten.
Ärzteversichert empfiehlt die Vertrauensschadenversicherung als sinnvolle Ergänzung zum Versicherungspaket für alle Praxen mit mehreren Mitarbeitern.
Die Vertrauensschadenversicherung lohnt sich für Arztpraxen mit Personal, da Mitarbeiterdiebstahl und Unterschlagungen häufige und schwer beweisbare Schadensursachen sind.
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