Die Maschinenbruchversicherung für Arztpraxen übernimmt unvorhergesehene technische Schäden an Medizingeräten und verhindert damit finanzielle Belastungen durch teure Reparaturen, hat jedoch den Nachteil, dass normaler Verschleiß und Schäden durch mangelnde Wartung in der Regel ausgeschlossen sind.
Hintergrund
Der größte Vorteil ist die Absicherung gegen plötzliche, nicht vorhersehbare Geräteschäden wie Elektronikdefekte, Materialbrüche oder Bedienungsfehler. Praxen sind durch diese Police in der Lage, ausgefallene Geräte schnell reparieren oder ersetzen zu lassen, ohne auf eigene Liquiditätsreserven zurückgreifen zu müssen. Der Nachteil liegt in den Ausschlüssen, die regulären Verschleiß, Wartungsversäumnisse und vorsätzliche Schäden nicht abdecken.
Wann gilt das nicht?
Für günstige Verbrauchsgeräte oder Einwegmaterialien lohnt sich eine Maschinenbruchversicherung nicht. Bei gemieteten Geräten sollte zuerst geprüft werden, ob der Vermieter bereits versichert hat.
Ärzteversichert analysiert den Gerätebestand der Praxis und ermittelt, welche Geräte eine Maschinenbruchversicherung erfordern und welche durch andere Versicherungsbausteine ausreichend abgesichert sind.
Die Maschinenbruchversicherung schützt vor plötzlichen technischen Defekten an Medizingeräten. Verschleiß und fehlende Wartung sind ausgeschlossen. Nur lohnend für Geräte mit relevanten Wiederbeschaffungswerten.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →