Regelmäßige Medizinprodukte-Wartung nach MDR-Standards erhöht die Patientensicherheit, schützt vor Haftungsansprüchen und sichert den Versicherungsschutz, verursacht aber zusätzliche Kosten und administrativen Aufwand für die Dokumentation.
Hintergrund
Der entscheidende Vorteil liegt im Haftungsschutz: Gut dokumentierte Wartung belegt im Schadensfall, dass die Praxis ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen ist. Wartungsverträge verlängern zudem die Lebensdauer teurer Medizingeräte und erkennen Defekte frühzeitig. Der Nachteil sind Wartungskosten, die je nach Gerät mehrere hundert Euro jährlich betragen können, sowie der Dokumentationsaufwand ohne geeignete Software.
Wann gilt das nicht?
Bei Einwegprodukten oder Verbrauchsmaterialien entfällt die Wartungspflicht. Klasse-I-Medizinprodukte ohne Messfunktion unterliegen weniger strengen Anforderungen.
Ärzteversichert betont, dass mangelhafte Wartungsdokumentation bei Geräteschäden und Patientenschäden den Versicherungsschutz gefährden kann und empfiehlt regelmäßige Prüfung des Wartungsstatus.
Regelmäßige Medizinprodukte-Wartung schützt vor Haftung und sichert den Versicherungsschutz. Die Kosten sind gering im Vergleich zu den Haftungsrisiken bei mangelhafter Wartungsdokumentation.
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