Aktives, digitales Recruiting durch soziale Medien, Fachportale und Mitarbeiterempfehlungen bringt qualitativ bessere Bewerbungen als passive Methoden wie Zeitungsannoncen, erfordert aber zeitliche Ressourcen und Investitionen in die Arbeitgebermarke.

Hintergrund

Der Vorteil aktiver Recruitingstrategien liegt in der größeren Reichweite und gezielteren Ansprache passender Kandidaten. Nachteilig ist der Zeitaufwand für Praxisinhaber oder die Notwendigkeit, Personalverantwortung zu delegieren. Passive Methoden wie lokale Zeitungsanzeigen oder Aushänge in Berufsschulen haben kaum noch Wirkung, sind aber kostengünstig. Zeitarbeitsfirmen lösen den akuten Engpass, verursachen aber hohe laufende Kosten.

Wann gilt das nicht?

In Regionen mit sehr wenigen MFA reicht auch aktives Recruiting nicht aus. Hier helfen Ausbildungspartnerschaften mit Berufsschulen langfristig besser als Recruitingkampagnen.

Ärzteversichert informiert Praxisinhaber über kosteneffiziente Recruiting-Strategien, die auch ohne Marketingabteilung umsetzbar sind und zum Praxisbudget passen.

Aktives digitales Recruiting ist aufwändiger als passive Methoden, liefert aber deutlich bessere Bewerberqualität. Zeitungsanzeigen sind für die MFA-Gewinnung 2026 kaum noch wirksam.

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