Praxisinhaber berichten, dass eine vorbereitete Mutterschutz-Checkliste und ein definierter Prozess bei Bekanntgabe einer Schwangerschaft die größten Fehler und rechtlichen Risiken vermeiden, da schnelles Handeln gesetzlich vorgeschrieben ist.
Hintergrund
Sobald eine Schwangerschaft bekannt wird, muss die Gefährdungsbeurteilung unmittelbar aktualisiert und die Mitarbeiterin ggf. umgesetzt werden. Tätigkeiten mit Infektionsrisiko, Nadelstichgefahr oder Strahlenexposition müssen sofort angepasst werden. Viele Praxen berichten, dass die Umbesetzung auf risikoärmere Tätigkeiten wie Terminmanagement oder Abrechnung problemlos möglich ist und die Mitarbeiterin bis zum Mutterschutzbeginn weiter tätig sein kann.
Wann gilt das nicht?
In sehr kleinen Praxen mit einer einzigen MFA ist eine funktionale Umsetzung innerhalb der Praxis nicht immer möglich, und der Beschäftigung müssen vorübergehend andere Lösungen gesucht werden.
Ärzteversichert informiert Praxisinhaber über alle Pflichten und Handlungsoptionen bei Schwangerschaft von Praxismitarbeiterinnen und empfiehlt eine proaktive Planung.
Eine vorbereitete Mutterschutz-Checkliste und ein klarer Prozess bei Bekanntgabe einer Schwangerschaft sind die wichtigsten Maßnahmen, um rechtliche Fehler zu vermeiden. Schnelles Handeln ist gesetzlich Pflicht.
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