2026 werden die regulatorischen Anforderungen an zahnärztliche MVZ in Deutschland weiter verschärft, insbesondere bezüglich der Trägerschaftsbeschränkungen und der verstärkten Aufsicht durch die Kassenzahnärztliche Vereinigung zur Eindämmung investorengetriebener MVZ-Strukturen.
Hintergrund
Der Gesetzgeber reagiert auf die wachsende Zahl investorengeführter zahnärztlicher MVZ durch engere Trägerschaftsregeln. Geplant sind weitere Einschränkungen für Fremdkapitalinvestoren und strengere Nachweispflichten für die tatsächliche Kontrolle durch zugelassene Zahnärzte. Für zahnärztliche MVZ-Gründer bedeutet dies mehr Compliance-Aufwand und eine engere Begleitung durch die KZV.
Wann gilt das nicht?
Kleine zahnärztliche Gemeinschaftspraxen, die keine MVZ-Struktur haben, sind von diesen spezifischen Regulierungen nicht direkt betroffen. Für arztgeführte MVZ ohne Investorenbeteiligung sind die neuen Anforderungen in der Regel gut erfüllbar.
Ärzteversichert unterstützt zahnärztliche MVZ-Gründer bei der Klärung aller versicherungsrechtlichen Anforderungen, die mit der MVZ-Struktur verbunden sind.
2026 werden zahnärztliche MVZ durch verschärfte Trägerschaftsregeln und engere KZV-Aufsicht stärker reguliert. Investorengetriebene MVZ-Strukturen stehen im Fokus der gesetzgeberischen Maßnahmen.
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