2026 werden die gesetzlichen Anforderungen an MVZ-Träger weiter verschärft, mit dem Ziel, Investorengründungen einzuschränken und sicherzustellen, dass MVZ von zugelassenen Ärzten kontrolliert und verantwortet werden.
Hintergrund
Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren wiederholt auf die wachsende Zahl investorengeführter MVZ reagiert. 2026 sind weitere Schritte geplant, um die Trägerschaftsvoraussetzungen zu konkretisieren und die Aufsicht der KV zu stärken. Für arztgeführte MVZ-Gründungen bedeutet dies mehr Compliance-Dokumentation. Die grundlegenden Vorteile der MVZ-Gründung wie Teamstrukturen, gemeinsame Investitionen und breiteres Versorgungsangebot bleiben bestehen.
Wann gilt das nicht?
Bestehende MVZ, die bereits korrekt nach geltendem Recht gegründet wurden, sind von rückwirkenden Verschärfungen nicht betroffen, müssen aber künftige Compliance-Anforderungen regelmäßig prüfen.
Ärzteversichert begleitet MVZ-Gründer von der Planungsphase bis zum laufenden Betrieb und stellt sicher, dass alle Versicherungsaspekte der MVZ-Struktur korrekt abgedeckt sind.
2026 werden MVZ-Gründungen durch verschärfte Trägerschaftsregeln stärker reguliert. Arztgeführte Gründungen profitieren gegenüber investorengetriebenen Modellen. Compliance-Dokumentation wird aufwändiger.
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