Ärzte mit Erfahrung in nachhaltigem Investieren empfehlen, zunächst eine persönliche Definition von Nachhaltigkeit zu entwickeln, dann in breit diversifizierte ESG-ETFs einzusteigen und auf teure Nischenprodukte mit unklaren Nachhaltigkeitskriterien zu verzichten.

Hintergrund

Viele Ärzte haben ethische Vorstellungen, die sich in ihren Investments widerspiegeln sollen: Ausschluss von Waffen, fossilen Energien oder Tabakindustrie. Broad-based ESG-ETFs mit klaren Ausschlusskriterien erfüllen diese Anforderungen bei niedrigen Kosten. Ein häufiger Fehler ist, in thematische Nischenfonds wie „Green Energy ETF" zu investieren, die zwar nachhaltig klingen, aber teurer und weniger diversifiziert sind. Ein gut gewähltes ESG-ETF-Portfolio erreicht langfristig ähnliche Renditen wie konventionelle Indizes.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit sehr konkreten Nachhaltigkeitspräferenzen, etwa ausschließlicher Fokus auf Kreislaufwirtschaft, müssen auf Einzeltitel oder Spezialfonds zurückgreifen, die jedoch höhere Kosten und Risiken mitbringen.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, nachhaltige Investments als Teil einer langfristigen Finanzplanung zu verstehen und diese mit qualifizierten Finanzberatern abzustimmen.

Breit diversifizierte ESG-ETFs mit klaren Ausschlusskriterien sind die beste Einstiegsstrategie für Ärzte beim nachhaltigen Investieren. Teure Nischenprodukte sollten kritisch hinterfragt werden.

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