Die Notdienstabrechnung über die Kassenärztliche Vereinigung bietet planbare Vergütungsstrukturen und klare Abrechnungsregeln, hat aber durch das budgetierte EBM-System weniger Ertragspotenzial als freiberufliche privatärztliche Notdienste.
Hintergrund
Der Vorteil der KV-Abrechnung liegt in der gesicherten Vergütung durch feste Pauschalen und Zuschläge sowie im administrativen Support durch die KV. Zusätzlich werden Bereitschaftszeiten vergütet, auch wenn keine Patienten behandelt werden. Als Nachteil gilt, dass die EBM-Honorierung gedeckelt ist und sich durch Abstaffelungsregelungen in der Quartalsabrechnung verringern kann. Privatärztliche Notdienste bieten höhere Einzelleistungshonorare, erfordern aber eigenständiges Debitorenmanagement und Inkasso.
Wann gilt das nicht?
Ausschließlich privatärztlich tätige Ärzte rechnen ihren Notdienst nach GOÄ ab und profitieren von einem erheblich höheren Ertragspotenzial je Kontakt, tragen aber das Risiko von Zahlungsausfällen selbst.
Ärzteversichert berät Ärzte zur Absicherung von Honorarausfällen im Notdienst und erklärt den Zusammenhang zwischen korrekter Abrechnung und BU-Leistungsansprüchen.
KV-Notdienstabrechnung bietet planbare Vergütung und administrativen Support, aber gedeckelte Honorare. Privatärztlicher Notdienst hat höheres Ertragspotenzial, aber mehr Eigenverantwortung.
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