2026 integriert die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) das bisherige Notfalldatenmanagement auf der Gesundheitskarte in ein umfassenderes digitales Datenmanagement, was Workflows in der Notaufnahme und im Rettungsdienst verändert.
Hintergrund
Das NFDM enthält bisher auf dem Chip der eGK Informationen zu Diagnosen, Medikamenten, Allergien und Notfallkontakten. Mit der Opt-out-ePA für alle Versicherten 2025 und ihrer Weiterentwicklung 2026 werden Notfalldaten zunehmend in der ePA gespeichert, auf die Ärzte mit entsprechender Berechtigung im Notfall zugreifen können. Praxen müssen sicherstellen, dass ihre TI-Infrastruktur den Zugriff auf ePA-Notfalldaten ermöglicht.
Wann gilt das nicht?
Patienten, die der ePA widersprochen haben, werden weiterhin NFDM-Daten auf der eGK nutzen. Praxen müssen beide Systeme parallel beherrschen.
Ärzteversichert weist darauf hin, dass digitale Datensicherheit und korrekte TI-Infrastruktur auch versicherungsrelevant sind, da Cyberangriffe auf Praxisdaten erhebliche Haftungsrisiken erzeugen können.
2026 integriert die ePA das NFDM schrittweise. Praxen benötigen TI-Zugang zur ePA für Notfalldatenabruf. Patienten mit ePA-Widerspruch nutzen weiterhin die eGK.
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