2026 überarbeiten mehrere Berufshaftpflichtversicherer ihre Tarife für Onkologen, da zunehmende Schadensummen durch teure Immuntherapien und biologische Krebsmedikamente sowie komplexere Aufklärungspflichten neue Deckungsanforderungen schaffen.
Hintergrund
Die Haftpflichtrisiken in der Onkologie sind besonders hoch: Fehler bei der Zytostatika-Dosierung, unvollständige Aufklärung über Nebenwirkungen experimenteller Therapien und Diagnoseverzögerungen sind häufige Klageursachen. 2026 fließen aktualisierte Schadensdaten in die Tarifkalkulation ein, was für Onkologen in niedergelassenen Praxen und Kliniken zu Beitragsanpassungen führen kann. Spezialversicherer bieten 2026 verbesserte Tarife mit explizitem Einschluss von Behandlungen mit CAR-T-Zell-Therapien.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Krankenhausärzte sind über die Betriebshaftpflicht des Krankenhauses abgesichert. Für sie sind Tarifänderungen bei persönlichen Berufshaftpflichtversicherungen weniger relevant.
Ärzteversichert berät onkologische Praxen zu spezialisierten Haftpflichtlösungen, die das spezifische Risikoprofil der Onkologie vollständig abdecken.
2026 steigen Haftpflichtprämien für Onkologen wegen teurer Therapieschäden. Neue Tarife decken CAR-T-Therapien und Immuntherapierisiken besser ab. Tarifüberprüfung ist empfehlenswert.
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