Praxen mit mehrjähriger Erfahrung in der Online-Terminbuchung berichten, dass automatische Terminerinnerungen per SMS 24 Stunden vorher die No-Show-Rate um bis zu 40 Prozent reduzieren können.
Hintergrund
Ein häufiger Fehler bei der Einführung von Online-Terminbuchung ist das Fehlen von Pufferzeitfenstern, die verhindern, dass Patienten Termine direkt hintereinander buchen, was bei längeren Behandlungen zu Staus führt. Praxen empfehlen außerdem, nicht alle Terminarten online buchbar zu machen, sondern bestimmte Leistungen wie Erstgespräche oder komplexe Behandlungen telefonisch vorzubehalten. Die Einhaltung der DSGVO beim Terminbuchungsanbieter sollte durch einen Auftragsverarbeitungsvertrag sichergestellt werden.
Wann gilt das nicht?
Praxen mit älterer Patientenklientel, die digitale Buchungssysteme nicht nutzt, profitieren weniger von Online-Terminbuchung und sollten das parallele Telefonangebot nicht einschränken.
Ärzteversichert erinnert daran, dass datenschutzkonforme IT-Systeme auch in der Cyberversicherung relevant sind, da DSGVO-Verstöße zu erheblichen Bußgeldern führen können.
Automatische Erinnerungs-SMS reduzieren No-Shows erheblich. Pufferzeitfenster und DSGVO-konforme Anbieter sind die wichtigsten Praxistipps für erfolgreiche Online-Terminbuchung.
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