Online-Terminbuchung entlastet das Praxispersonal von zeitintensiver Telefonarbeit und ermöglicht Patienten die Terminvereinbarung rund um die Uhr, erzeugt aber auch neue Herausforderungen durch No-Shows und DSGVO-Anforderungen.
Hintergrund
Der Vorteil liegt in der signifikanten Entlastung der Telefonanlage, besonders in Stoßzeiten, und in der Möglichkeit, Termine auch außerhalb der Praxisöffnungszeiten zu vergeben. Studien zeigen, dass Praxen mit Online-Terminbuchung eine höhere Patientenzufriedenheit und geringere Wartezeiten erzielen. Als Nachteil gelten höhere No-Show-Raten bei Online-Buchungen im Vergleich zu telefonischen Vereinbarungen sowie der technische Pflege- und Datenschutzaufwand für das Buchungssystem.
Wann gilt das nicht?
Sehr kleine Praxen mit wenigen Terminen täglich erzielen durch Online-Buchungssysteme keinen signifikanten Effizienzgewinn und sollten den Implementierungsaufwand gegen den Nutzen abwägen.
Ärzteversichert weist darauf hin, dass datenschutzkonforme Online-Systeme Teil eines umfassenden Datenschutzkonzepts sein sollten, das auch Cyberversicherungsschutz einschließt.
Online-Terminbuchung spart Telefonstunden und steigert Patientenzufriedenheit, erfordert aber DSGVO-konforme Systeme und aktives No-Show-Management durch automatische Erinnerungen.
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