Eigene diagnostische Geräte bieten Orthopäden direkte Diagnosekapazität und kürzere Wartezeiten für Patienten, erzeugen aber erhebliche Investitions- und Betriebskosten, die durch ausreichende Fallzahlen und vollständigen Versicherungsschutz gedeckt sein müssen.

Hintergrund

Der Vorteil liegt in der vollständigen Kontrolle über Bildqualität, Terminverfügbarkeit und Behandlungsabläufe. Lange Wartezeiten bei externen Radiologen entfallen, was die Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit verbessert. Als Nachteil gelten neben den Anschaffungskosten die laufenden Wartungskosten, die jährlich 10 bis 15 Prozent des Gerätewertes betragen können. Ein technischer Defekt ohne Maschinenbruchversicherung kann die gesamte Investitionskalkulation gefährden und den Praxisbetrieb unterbrechen.

Wann gilt das nicht?

Für Orthopäden in gut versorgten Standorten mit nahegelegenen Radiologiepraxen und kurzen Wartezeiten für externe Bildgebung ist die eigene Geräteausstattung weniger vorteilhaft.

Ärzteversichert koordiniert für Orthopäden den vollständigen Versicherungsschutz für Praxisinvestitionen, von Maschinenbruch bis zur Betriebsunterbrechungsversicherung.

Eigene Praxisgeräte steigern Diagnosequalität und Patientenbindung, erfordern aber hohe Investitionen und vollständigen Maschinenbruchschutz. Wartungskosten von 10 bis 15 Prozent jährlich sind einzuplanen.

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