Digitale Kommunikationslösungen für Praxen verbessern die Erreichbarkeit für Patienten und reduzieren den telefonischen Aufwand, erzeugen aber neue Datenschutzrisiken und erfordern Investitionen in sichere Systemlösungen und Mitarbeiterschulungen.
Hintergrund
Der Vorteil liegt in der asynchronen Kommunikation, die Patienten und Praxis von der Notwendigkeit gleichzeitiger Erreichbarkeit befreit. Praxis-Apps mit Befundübermittlung, Terminmanagement und Chatfunktion steigern nachweislich die Patientenzufriedenheit. Als Nachteil gelten die Implementierungskosten, laufende Lizenzgebühren und das erhöhte Risiko von Datenpannen durch falsche Nutzung durch Mitarbeiter oder Cyberangriffe auf die Kommunikationsinfrastruktur.
Wann gilt das nicht?
Praxen mit älteren Patientenklientelen, die digitale Kommunikation ablehnen, und Fachrichtungen mit vorwiegend einmaligen Patientenkontakten profitieren weniger von digitaler Dauerkommunikation.
Ärzteversichert empfiehlt, digitale Patientenkommunikationssysteme als Teil eines umfassenden Datenschutz- und Cyberversicherungskonzepts zu implementieren.
Digitale Patientenkommunikation steigert Effizienz und Patientenzufriedenheit, erfordert aber DSGVO-konforme Systeme und schafft Cyberrisiken. Cyberversicherung und Schulungen sind unverzichtbar.
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