Praxisinhaber mit langjähriger Erfahrung in der Personalführung berichten, dass klare schriftliche Stellenbeschreibungen und regelmäßige strukturierte Mitarbeitergespräche die häufigsten Konfliktherde im Praxisteam deutlich reduzieren.
Hintergrund
Ein verbreiteter Fehler ist, Aufgaben und Zuständigkeiten mündlich zu regeln und Leistungserwartungen nicht schriftlich zu dokumentieren. Bei Kündigungen oder Abmahnungen fehlen dann Nachweise, was arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen erschwert. Erfahrene Praxisinhaber empfehlen außerdem, bei jeder Einstellung eine vollständige Personalakte anzulegen und Arbeitsverträge durch einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Juristen prüfen zu lassen. Digitale Zeiterfassungssysteme vermeiden Streitigkeiten über Überstunden und belegen die Einhaltung gesetzlicher Arbeitszeitgrenzen.
Wann gilt das nicht?
In sehr kleinen Praxen mit einem oder zwei Mitarbeitern, die langjährig und vertrauensvoll zusammenarbeiten, ist ein formalisierter Personalführungsapparat weniger kritisch, sollte aber bei Personalwechsel etabliert werden.
Ärzteversichert empfiehlt, eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz abzuschließen, damit bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen sofort Anwaltsschutz besteht.
Schriftliche Stellenbeschreibungen, regelmäßige Feedbackgespräche und digitale Zeiterfassung sind die wichtigsten Tipps erfahrener Praxisinhaber. Arbeitsrechtsschutz in der Rechtsschutzversicherung ist unverzichtbar.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →