Ärzte, die sich für ein Pflege-Tagegeld entschieden haben, berichten von schneller und unkomplizierter Leistungsregulierung ohne aufwändige Rechnungsprüfung. Der häufigste Tipp aus der Praxis: Die Versicherung so früh wie möglich abschließen, da Beiträge mit steigendem Alter und gesundheitlichen Vorerkrankungen erheblich teurer werden.

Hintergrund

Die meisten Ärzte, die im Alter von unter 40 Jahren eine Pflegetagegeldversicherung abgeschlossen haben, zahlen deutlich geringere Monatsbeiträge als diejenigen, die erst nach dem 50. Lebensjahr einsteigen. Erfahrungsberichte zeigen auch, dass ein Pflegetagegeld von mindestens 80 Euro pro Tag notwendig ist, um die Lücke zwischen gesetzlicher Pflegeleistung und tatsächlichem Heimeigenanteil zu schließen.

Wann gilt das nicht?

Wer bereits Vorerkrankungen hat oder eine positive Familienanamnese für Demenz, wird von manchen Anbietern nur mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen versichert. In diesen Fällen lohnt ein Vergleich verschiedener Anbieter.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung nicht auf die lange Bank zu schieben und nutzt sein Netzwerk, um passgenaue Angebote zu vermitteln.

Der wichtigste Tipp von Ärzten zur Pflegetagegeldversicherung: früh abschließen, ausreichend hoch versichern (mindestens 80 Euro pro Tag) und auf eine dynamische Anpassung an die Pflegekostenentwicklung achten.


Quellen: Stiftung Warentest, Pflegezusatzversicherungen im Test (2024); Verbraucherzentrale, Ratgeber Pflegevorsorge (2025).

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