Ärzte, die Angehörige in Pflegeheimen untergebracht haben, berichten einhellig: Die tatsächlichen monatlichen Kosten übersteigen das, was die meisten Familien erwartet haben, und ohne ausreichende Vorsorge müssen Angehörige ihren eigenen Lebensstandard einschränken. Die wichtigste Erkenntnis: Mit einer Pflegezusatzversicherung, die rechtzeitig abgeschlossen wurde, lässt sich die Kostenlast deutlich reduzieren.
Hintergrund
Bei einem Eigenanteil von 2.700 Euro monatlich entstehen innerhalb von fünf Jahren Heimunterbringung über 160.000 Euro Eigenkosten. Selbst bei gutem Einkommen und vorhandenen Ersparnissen stellt das eine erhebliche Belastung dar. Ärzte empfehlen, bereits in den 40ern eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen, da die Beiträge dann noch moderat sind und keine Gesundheitsprüfungshürden entstehen.
Wann gilt das nicht?
Bei Angehörigen mit sehr geringem Einkommen und Vermögen übernimmt das Sozialamt fehlende Beträge durch Hilfe zur Pflege. Für Ärzte mit höherem Einkommen ist diese staatliche Unterstützung jedoch nicht vorgesehen.
Ärzteversichert vergleicht für Ärzte die besten Pflegezusatzversicherungen und empfiehlt Tarife, die auch hohe Pflegeheimkosten zuverlässig absichern.
Pflegeheimkosten von über 2.700 Euro monatlich überfordern auch gut verdienende Familien; Ärzte, die rechtzeitig eine Pflegezusatzversicherung abschließen, schützen sich und ihre Angehörigen vor dieser Kostenlast.
Quellen: Bundesministerium für Gesundheit, Eigenanteilsentwicklung (2025); Stiftung Warentest, Pflegezusatzversicherung (2024).
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