Die private Pflegezusatzversicherung ist die kosteneffizienteste Absicherung gegen Pflegeheimkosten, da sie monatliche Leistungen ohne Ausgabennachweis zahlt und den Eigenanteil zuverlässig schließt. Ersparnisse und Immobilienvermögen können zwar eingesetzt werden, aber Pflegeheimkosten von mehreren Jahren zehren selbst große Vermögen auf.
Hintergrund
Die wichtigsten Finanzierungsoptionen sind: Pflegeversicherungsleistungen (gesetzlich oder privat), private Pflegezusatzversicherung, eigene Ersparnisse, Immobilienvermögen (auch durch Beleihung oder Verkauf) und staatliche Hilfe zur Pflege. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur rund 40 bis 60 Prozent der tatsächlichen Heimkosten ab, der Rest muss privat getragen werden.
Wann gilt das nicht?
Staatliche Hilfe zur Pflege wird nur gewährt, wenn eigenes Einkommen und Vermögen unter festgelegten Grenzen liegen. Für Ärzte mit Versorgungswerkansprüchen ist diese Option daher in aller Regel nicht relevant.
Ärzteversichert empfiehlt, die Pflegeabsicherung frühzeitig als Teil der Gesamtvorsorgeplanung anzugehen und zeigt Ärzten, welche Tarifoptionen zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis passen.
Die private Pflegezusatzversicherung ist für Ärzte die beste Lösung zur Finanzierung von Pflegeheimkosten, da sie planbar, zuverlässig und im Vergleich zu Ersparnissen kostengünstig absichert.
Quellen: Bundesministerium für Gesundheit, Pflegereport 2025; Stiftung Warentest, Pflegezusatzversicherung im Test (2024).
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →