Ab 2026 erhöhen mehrere Versicherer die Mindesttagegeldoptionen in ihren Pflegezusatztarifen auf bis zu 150 Euro täglich, um der gestiegenen Pflegeheimlücke Rechnung zu tragen. Bestehende Verträge mit niedrigeren Leistungsstufen können in vielen Tarifen ohne erneute Gesundheitsprüfung aufgestockt werden.
Hintergrund
Da die Pflegeheim-Eigenanteile weiter steigen, müssen Pflegezusatzversicherungen höhere Tagegelder leisten, um die Kostenlücke tatsächlich zu schließen. Die empfohlene Mindestabsicherung liegt 2026 bei 80 bis 100 Euro Tagegeld, für kostenintensive Regionen bei bis zu 150 Euro. Neue Tarife bieten auch Kombinationsleistungen aus Tagegeld und Sachleistungen sowie Inflationsschutzklauseln.
Wann gilt das nicht?
Wer bereits eine Pflegezusatzversicherung hat, sollte den bestehenden Vertrag prüfen und gegebenenfalls aufstocken, bevor neue Gesundheitshürden entstehen. Ältere Verträge bieten manchmal nur begrenzte Aufstockungsmöglichkeiten.
Ärzteversichert vergleicht für Ärzte die aktuellen Pflegezusatztarife 2026 und empfiehlt, die eigene Absicherungshöhe regelmäßig an die gestiegenen Pflegeheimkosten anzupassen.
2026 sollten Ärzte ihre Pflegezusatzversicherung auf mindestens 100 Euro Tagegeld überprüfen und wenn nötig aufstocken, da gestiegene Pflegeheimlücken niedrigere Tarife inzwischen wirkungslos machen können.
Quellen: Stiftung Warentest, Pflegezusatzversicherungen (2025); Verbraucherzentrale, Pflegezusatzversicherung aktuell (2025).
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