Ärzte, die eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen haben und im Pflegefall Leistungen bezogen haben oder für Angehörige genutzt haben, berichten von einem enormen Unterschied in der Wahlfreiheit: Mit Zusatzleistungen können das Wunschpflegeheim gewählt und professionelle Pflegequalität gehalten werden, ohne das eigene Vermögen zu gefährden. Der wichtigste Tipp: nicht zu lange warten.
Hintergrund
Ärzte, die die Versicherung vor dem 40. Lebensjahr abschlossen, zahlen im Schnitt 30 bis 50 Prozent weniger Monatsbeitrag als diejenigen, die erst mit 55 Jahren einsteigen. Zudem sind nach dem 50. Lebensjahr Gesundheitsprüfungen strenger und Risikozuschläge häufiger. Die wichtigsten Auswahlkriterien laut Ärzten: Tagegeld ab Pflegegrad 2, keine Staffelung, Inflationsschutz und sichere Finanzstärke des Versicherers.
Wann gilt das nicht?
Bei schweren Vorerkrankungen kann der Abschluss verweigert oder mit erheblichen Zuschlägen belegt werden. In diesen Fällen sollten Alternative wie die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung (Pflege-Bahr) geprüft werden, bei der kein Gesundheitsrisiko geprüft wird.
Ärzteversichert vergleicht für Ärzte die besten Pflegezusatztarife und berücksichtigt dabei individuelle Gesundheitssituation und gewünschten Leistungsumfang.
Der häufigste Ratschlag von Ärzten zur Pflegezusatzversicherung: früh abschließen, ausreichend hoch versichern und auf Inflationsschutz bestehen, dann ist die Prämie niedrig und der Nutzen im Pflegefall maximal.
Quellen: Stiftung Warentest, Pflegezusatzversicherungen im Test (2025); Verbraucherzentrale Bundesverband, Ratgeber Pflegevorsorge (2024).
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