Praxisinhaber mit Photovoltaikanlage berichten von Stromkosteneinsparungen von 3.000 bis 8.000 Euro jährlich und einer vollständigen Amortisation der Anlage in sechs bis acht Jahren. Der wichtigste Tipp aus der Praxis: Anlage und Batteriespeicher von Beginn an gemeinsam planen, da die Nachrüstung eines Speichers teurer kommt.
Hintergrund
Eine 25-kWp-Anlage auf einer Praxis mit rund 200 Praxistagen Jahresbetrieb deckt etwa 40 Prozent des Jahresstrombedarfs durch Direktnutzung. Mit einem Batteriespeicher von 10 kWh steigt die Eigenverbrauchsquote auf bis zu 70 Prozent. Erfahrene Praxisinhaber empfehlen zudem die Beantragung aller verfügbaren Förderprogramme, da KfW-Kredite und Landesförderungen die Anfangsinvestition erheblich reduzieren können.
Wann gilt das nicht?
Praxen in Norddeutschland mit geringer Sonneneinstrahlung erzielen niedrigere Erträge als südliche Regionen. Auch wenn das Dach strukturelle Mängel aufweist oder die Ausrichtung ungünstig ist, sollte die Wirtschaftlichkeit genau geprüft werden.
Ärzteversichert informiert Ärzte über Investitionsmöglichkeiten und Steueroptimierungen rund um die Praxisimmobilie, darunter auch Photovoltaikprojekte.
Ärzte mit Photovoltaik empfehlen: Anlage und Speicher von Anfang an gemeinsam planen, alle Förderprogramme nutzen und mit einem erfahrenen Installateur die standortspezifische Wirtschaftlichkeit berechnen.
Quellen: KfW Bankengruppe, Förderprogramm Erneuerbare Energien (2025); Bundesnetzagentur, Marktdaten Photovoltaik (2025).
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