Photovoltaik auf der Arztpraxis senkt langfristig die Betriebskosten, schafft Planungssicherheit bei Energiekosten und steigert den Wert der Praxisimmobilie. Der Nachteil ist die hohe Anfangsinvestition von 20.000 bis 50.000 Euro und die Abhängigkeit vom Eigentumsrecht am Gebäude.

Hintergrund

Arztpraxen haben durch lange tägliche Betriebszeiten und hohen Stromverbrauch durch Medizintechnik, Klimaanlagen und Beleuchtung einen besonders hohen Eigenverbrauchsanteil bei einer Photovoltaikanlage. Die Investition amortisiert sich über Einsparungen und Einspeisevergütung in der Regel innerhalb von sechs bis zehn Jahren, danach erzeugt die Anlage kostenlosen Strom für weitere 15 bis 20 Jahre.

Wann gilt das nicht?

Praxismieter können Photovoltaik nicht ohne Vermietereinwilligung installieren. Auch Praxen mit schattigen Dachflächen oder nach Norden ausgerichteten Dächern erreichen keine wirtschaftliche Rentabilität.

Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der wirtschaftlichen Gesamtplanung ihrer Praxis und informiert über steuerliche Aspekte von Photovoltaikinvestitionen im Praxiskontext.

Photovoltaik lohnt sich für Arztpraxen mit eigenem Gebäude fast immer: Die Amortisation erfolgt in sechs bis zehn Jahren, danach senkt die Anlage dauerhaft die Betriebskosten und steigert den Immobilienwert.


Quellen: Bundesverband Solarwirtschaft, Praxisleitfaden Photovoltaik (2024); KfW Bankengruppe, Wirtschaftlichkeitsrechner PV (2025).

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