Der entscheidende Vorteil der PKV-Anwartschaftsversicherung ist die Sicherung aller aufgebauten Altersrückstellungen und der Verzicht auf eine erneute Gesundheitsprüfung beim Wiedereintritt. Der einzige Nachteil sind die laufenden Anwartschaftsbeiträge von 20 bis 60 Euro monatlich, die keine aktive Versicherungsleistung erbringen, aber im Ernstfall eine erhebliche Kostenvermeidung darstellen.
Hintergrund
Altersrückstellungen in der PKV können bei mehrjährigen Beitragszahlungen Tausende Euro betragen, die beim Verlassen der PKV ohne Anwartschaft verloren gehen. Bei der Rückkehr ohne Anwartschaft müssen Altersrückstellungen neu aufgebaut werden, und Gesundheitsprüfungen können zu Risikozuschlägen führen. Die Anwartschaft bewahrt diese wertvollen Positionen für einen relativ geringen monatlichen Beitrag.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte, die dauerhaft aus der PKV ausscheiden und in die GKV wechseln möchten, lohnt die Anwartschaft nicht. Gleiches gilt, wenn kein Rückkehrrecht zur PKV mehr besteht.
Ärzteversichert berät Ärzte umfassend zu allen Aspekten der PKV-Planung, einschließlich Anwartschaftsoptionen bei Elternzeit, Auslandsaufenthalten und Sabbaticals.
Die PKV-Anwartschaft ist für Ärzte in der Elternzeit oder bei Auslandsaufenthalten fast immer sinnvoll: Die monatlichen Kosten sind minimal, der Schutz vor teurem Wiedereinstieg und dem Verlust von Altersrückstellungen dagegen enorm.
Quellen: Verband der Privaten Krankenversicherung, PKV-Zahlen und Fakten (2025); Stiftung Warentest, PKV-Anwartschaft (2024).
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