Ärzte, die nach einer PKV-Beitragserhöhung aktiv einen Tarifwechsel beim gleichen Anbieter geprüft haben, berichten von Einsparungen von 100 bis 300 Euro monatlich bei nahezu gleichem Leistungsumfang. Der wichtigste Tipp: Direkt nach einer Erhöhungsmitteilung die Tarifwechseloption nach §204 VVG ohne Gesundheitsprüfung nutzen.

Hintergrund

PKV-Beiträge steigen in der Regel alle zwei bis drei Jahre, und viele Versicherte akzeptieren die Erhöhung passiv. Dabei bieten alle PKV-Anbieter günstigere Alternativtarife an, zu denen Versicherte ohne Gesundheitsprüfung wechseln können. Ärzte, die dieses Recht konsequent nutzen, haben in der Vergangenheit erhebliche Summen gespart, ohne Qualität einzubüßen. Ein unabhängiger Berater kennt alle Tarifoptionen des jeweiligen Anbieters.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr jungen Ärzten in günstigen Einsteigertarifen gibt es oft keine weiteren Optimierungspotenziale. Ärzte in Beihilfetarifen haben durch den hälftigen Beitragsanteil automatisch geringere Erhöhungsbeträge.

Ärzteversichert überwacht für Ärzte die Beitragsentwicklung und empfiehlt proaktiv Tarifwechsel, bevor unnötig hohe Beiträge gezahlt werden.

Nach jeder PKV-Beitragserhöhung sollte der Tarifwechsel nach §204 VVG geprüft werden; Ärzte können damit oft 100 bis 300 Euro monatlich sparen, ohne Leistungen zu verlieren.


Quellen: Verband der Privaten Krankenversicherung, Tarifwechsel §204 VVG (2025); Stiftung Warentest, PKV Beitragserhöhungen (2025).

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