Die vollständige Erstattung von Zahnimplantaten durch Premiumtarife der PKV ist einer der deutlichsten Leistungsvorteile gegenüber der GKV, die Implantate generell nicht übernimmt. Der einzige Nachteil ist die notwendige Vorabgenehmigung und in manchen Tarifen bestehende Jahres- oder Mengengrenzungen.

Hintergrund

Ein Zahnimplantat mit Krone kostet 2.000 bis 4.000 Euro pro Zahn. In der GKV zahlt der Patient nahezu alles selbst. In PKV-Premiumtarifen übernimmt die Versicherung alle Kosten nach GOZ-Sätzen, was bei mehreren Implantaten Einsparungen von zehntausend Euro bedeuten kann. Für Ärzte, die langfristig auf qualitativ hochwertige Zahnversorgung setzen, ist die PKV-Implantaterstattung ein wesentlicher finanzieller Vorteil.

Wann gilt das nicht?

Einfachere PKV-Tarife oder Zahnergänzungstarife können Jahreshöchstgrenzen oder Mengenlimitierungen bei Implantaten haben. Wer häufig Implantate benötigt, sollte seinen Zahntarif vorab auf Leistungsgrenzen prüfen.

Ärzteversichert prüft für Ärzte, ob ihr PKV-Tarif Zahnimplantate unbegrenzt und vollständig abdeckt, und empfiehlt Anpassungen, wenn Leistungslücken bestehen.

Die PKV-Implantaterstattung ist ein klarer finanzieller Vorteil gegenüber der GKV: Premiumtarife übernehmen alle Kosten vollständig, was bei mehreren Implantaten Einsparungen von mehreren Tausend Euro bedeutet.


Quellen: Verband der Privaten Krankenversicherung, Zahnleistungen (2025); Stiftung Warentest, PKV Zahnzusatz (2024).

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