Der entscheidende Vorteil der PKV im Ruhestand ist das unverändert hohe Leistungsniveau mit Chefarztbehandlung, kurzen Wartezeiten und freier Arzt- und Krankenhauswahl auch im Alter. Der Nachteil ist die erhebliche Kostenbelastung von monatlich 700 bis 1.200 Euro, die bei fallendem Renteneinkommen einen großen Anteil am verfügbaren Budget ausmachen kann.

Hintergrund

Ärzte haben im Ruhestand durch das Versorgungswerk in der Regel ein auskömmliches Renteneinkommen, das die PKV-Belastung besser tragen kann als für andere Berufsgruppen. Dennoch sollte die PKV im Ruhestand nicht passiv akzeptiert werden: Tarifwechsel, Entlastungsmodule und Selbstbeteiligungsanpassungen sind auch nach Renteneintritt noch möglich.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte, die im Rentenalter aus der PKV in die GKV wechseln möchten, bestehen enge gesetzliche Grenzen. Ein Wechsel nach dem 55. Lebensjahr ist in der Regel nicht mehr möglich, es sei denn, bestimmte Ausnahmetatbestände liegen vor.

Ärzteversichert informiert Ärzte über alle Optionen zur PKV-Beitragsoptimierung im Ruhestand und hilft dabei, das gewohnte Leistungsniveau bei möglichst geringen Kosten zu erhalten.

Die PKV im Ruhestand bietet volles Leistungsniveau, kostet aber viel; Ärzte mit Versorgungswerkanspruch können die Kosten in der Regel tragen, sollten aber alle Optimierungsoptionen vor Renteneintritt nutzen.


Quellen: Verband der Privaten Krankenversicherung, PKV-Ruhestandsplanung (2025); Stiftung Warentest, PKV im Alter (2024).

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