Ärzte in den letzten zehn Jahren vor dem Ruhestand sollten ihre PKV-Strategie jetzt optimieren, denn nach Renteneintritt sind die meisten Anpassungsoptionen nicht mehr verfügbar und die Beitragslast steigt ohne Vorsorge erheblich.

Hintergrund

Wer mit 55 Jahren ein Beitragsentlastungsmodul abschließt, senkt seinen PKV-Beitrag im Ruhestand um 200 bis 400 Euro monatlich. Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist für Ärzte vor dem Ruhestand in der Regel nicht mehr möglich, weil kein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis mehr begründet werden kann. Die wichtigste Maßnahme in dieser Phase: Einen unabhängigen PKV-Berater für eine Tarifoptimierung einschalten und prüfen, ob der aktuelle Tarif für das Alter geeignet ist oder ein günstigerer Wechseltarif beim gleichen Anbieter sinnvoller wäre.

Wann gilt das nicht?

Für Beamtenärzte mit Beihilfeanspruch sinkt die Eigenbeteiligung am PKV-Beitrag im Ruhestand weiter, sodass der Optimierungsbedarf geringer ist.

Ärzteversichert führt für Ärzte in der Vorruhestandsphase eine vollständige PKV-Analyse durch und empfiehlt konkrete Schritte, die die Beitragslast im Ruhestand dauerhaft senken.

Ärzte vor dem Ruhestand sollten spätestens mit 55 Jahren ein Beitragsentlastungsmodul prüfen und einen Tarifcheck durchführen, da nach Renteneintritt kaum noch Handlungsspielraum für PKV-Optimierungen bleibt.


Quellen: Verband der Privaten Krankenversicherung, Ruhestandsplanung PKV (2025); Stiftung Warentest, PKV Alter und Beiträge (2024).

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