Der größte Vorteil von PKV Open-House-Aktionen für Ärzte liegt darin, dass Versicherte mit Vorerkrankungen ohne vollständige Risikoprüfung eintreten können, was ihnen sonst den Weg in leistungsstarke PKV-Tarife versperren würde. Der wesentliche Nachteil ist, dass Aktionstarife häufig Leistungsgrenzen enthalten, die erst im Schadensfall sichtbar werden.
Hintergrund
Vorteile im Überblick: kein oder reduzierter Risikozuschlag, schneller Abschluss, sofortiger Schutz vor Wartezeiten. Nachteile: begrenzte Erstattung für Wahlleistungen, mögliche Einschränkungen bei Zahnersatz oder Kurleistungen, und häufig keine Rückstellung im Startjahr, die spätere Beitragserhöhungen vollständig abpuffert.
Wann gilt das nicht?
Wer jung und gesund ist, sollte keinen Aktionstarif wählen, sondern direkt den für seine Situation optimalen regulären Tarif abschließen. Aktionsangebote richten sich primär an Personen mit eingeschränkter Versicherbarkeit.
Ärzteversichert zeigt Medizinern den Gesamtüberblick über alle laufenden Open-House-Aktionen und berechnet, ob ein Einstieg oder ein direkter Vollschutz-Tarif wirtschaftlicher ist.
PKV Open-House-Aktionen sind für Ärzte mit Vorerkrankungen oft die einzige Chance auf PKV-Schutz ohne Risikozuschlag. Der eingeschränkte Leistungsumfang erfordert aber mittelfristig einen Tarifwechsel.
Quellen: PKV-Verband, Rechenschaftsbericht 2024; BaFin, PKV-Aufsichtsreport 2025; VVG §204 Tarifwechselrecht.
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