Ärzte mit Zusatzversicherungen in der GKV berichten am häufigsten über Zahnzusatztarife als lohnende Investition, bei der ein Beitrag von 20 bis 40 Euro monatlich größere Zahnersatzkosten von mehreren tausend Euro erheblich reduziert. Eine häufige Warnung aus der Praxis: die Wartezeiten von sechs bis acht Monaten zu beachten und nicht kurz vor einer geplanten Behandlung neu abzuschließen.

Hintergrund

GKV-versicherte Ärzte in der Weiterbildung haben oft nur Basisschutz. Ein Zahnzusatztarif kostet 25 Euro monatlich und erstattet 70 bis 90 Prozent der Zahnersatzkosten über den Kassenzuschuss hinaus. Ein stationärer Zusatztarif für Chefarztbehandlung und Einzelzimmer kostet je nach Alter und Gesundheit 30 bis 80 Euro und verwandelt den GKV-Status in ein nahezu vollwertiges PKV-Erlebnis im Krankenhaus.

Wann gilt das nicht?

Wer eine Vollversicherung in der PKV hat, braucht keine Zusatztarife. Auch GKV-Versicherte, die absehbar in die PKV wechseln, sollten keine langen Zusatzversicherungsverträge mehr abschließen.

Ärzteversichert empfiehlt GKV-versicherten Ärzten die sinnvollsten Zusatztarife und prüft Überschneidungen mit bestehenden Versicherungen.

Für GKV-versicherte Ärzte sind Zahn- und stationäre Zusatztarife die lohnendsten Ergänzungen. Wartezeiten und Erstattungsgrenzen müssen vor Abschluss sorgfältig geprüft werden.

Quellen: PKV-Verband, Zusatzversicherungsreport 2024; Stiftung Warentest, Zahnzusatztarife 2025; GKV-Spitzenverband, Leistungsbericht 2024.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →