Praxis-Apps bieten den klaren Vorteil, Verwaltungsaufwand für Terminbuchung, Patientenkommunikation und Anamnese deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Patientenzufriedenheit durch schnellen, unkomplizierten Zugang zu steigern. Der wesentliche Nachteil sind initiale Implementierungskosten, laufende Lizenzgebühren und der DSGVO-Aufwand für Datenschutzkonforme Konfiguration.

Hintergrund

Vorteile: Zeitersparnis beim Praxisteam, höhere Patientenzufriedenheit, weniger No-Show-Termine durch automatische Erinnerungen, Erweiterbarkeit um digitale Anamnese und Kommunikationsfunktionen. Nachteile: monatliche Lizenzkosten von 50 bis 200 Euro, Schulungsaufwand für Team und Patienten, DSGVO-Verantwortlichkeit bleibt beim Arzt.

Wann gilt das nicht?

Praxen, die primär ältere Patienten behandeln, die Apps nicht nutzen, oder Praxen mit sehr geringem Terminvolumen profitieren weniger von digitalen Buchungslösungen. Hier sollte der ROI vor Einführung kalkuliert werden.

Ärzteversichert berät Ärzte zu einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie, die Effizienzgewinne und Datenschutz gleichermaßen berücksichtigt.

Praxis-Apps verbessern Effizienz und Patientenerfahrung, erfordern aber DSGVO-konforme Konfiguration und laufende Kosten. Der ROI ist bei einem Telefonvolumen über 50 Anrufen täglich meist positiv.

Quellen: KBV, Digitalisierungsreport 2025; Bitkom, Healthcare-App-Studie 2025; Bundesbeauftragter für Datenschutz, Praxisleitfaden DSGVO 2025.

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