Praxis-Benchmarking hat 2026 durch neue Auswertungstools der Kassenärztlichen Vereinigungen und erweiterte Datenbasis-Vergleiche an Aussagekraft gewonnen: Ärzte können jetzt in Echtzeit ihren Honorarumsatz, ihre Fallzahl und ihr Abrechnungsverhalten mit dem Fachgruppendurchschnitt abgleichen. Gleichzeitig haben Anbieter wie Doctolib Analytics und CGM neue Benchmarking-Module in ihre Praxissoftware integriert.
Hintergrund
Benchmarking hilft Ärzten, wirtschaftliche Ausreißer in ihrer Abrechnung zu erkennen: Warum liegt die Fallzahl unter dem Fachgruppendurchschnitt? Werden bestimmte GOÄ-Ziffern systematisch unterschrieben? Solche Fragen lassen sich erst durch den Vergleich mit Peers beantworten und führen oft zu erheblichen Honoraroptimierungen.
Wann gilt das nicht?
Hochspezialisierte Praxen mit einzigartigen Leistungsprofilen lassen sich kaum mit dem Fachgruppendurchschnitt vergleichen. Hier ist ein individueller Benchmarking-Ansatz mit ausgewählten Vergleichspraxen sinnvoller.
Ärzteversichert empfiehlt Ärzten neben dem Praxis-Benchmarking auch regelmäßige Überprüfungen der Versicherungsstruktur, um unkalkulierte Risiken im Praxisbetrieb zu identifizieren.
Praxis-Benchmarking 2026 bietet durch neue digitale Tools und erweiterte KV-Datenbasis präzisere Fachgruppenvergleiche. Ärzte können so Honoraroptimierungen und Effizienzgewinne systematisch identifizieren.
Quellen: KBV, Abrechnungsstatistik 2024; Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, Benchmarkingbericht 2025; Bitkom, Praxissoftware-Studie 2025.
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