Bewertungsportale bieten Arztpraxen den Vorteil erhöhter Sichtbarkeit bei der Suche nach neuen Ärzten: Studien zeigen, dass 70 Prozent der Patienten Arztbewertungen vor einem Termin lesen. Der Nachteil liegt in der fehlenden vollständigen Kontrolle: Eine ungerechtfertigte Negativbewertung kann das Praxisimage trotz Gegenmaßnahmen langfristig belasten.
Hintergrund
Vorteile: kostenlose Grundpräsenz, Neupatientengewinnung über Google-Suche, Möglichkeit zur aktiven Profilpflege. Nachteile: keine vollständige Kontrolle über Bewertungsinhalte, Aufwand für Monitoring und Antworten, Risiko von Fake-Bewertungen durch Wettbewerber oder frustrierte Patienten.
Wann gilt das nicht?
Praxen, die ausschließlich über Empfehlungen oder eine volle Terminliste verfügen und keine Neupatientengewinnung benötigen, können Bewertungsportale weitgehend ignorieren. Dennoch sollte das eigene Profil regelmäßig geprüft werden.
Ärzteversichert informiert Ärzte zu Rechtsschutzversicherungsoptionen, die Kosten für die Gegenwehr gegen unfaire Bewertungen oder Verleumdungen abdecken.
Bewertungsportale steigern die Praxissichtbarkeit erheblich, erfordern aber aktives Management. 70 Prozent der Patienten lesen Bewertungen vor einem Termin, was die Relevanz unterstreicht.
Quellen: Bundesärztekammer, Leitfaden Bewertungsportale 2025; Stiftung Gesundheit, Arztsuche-Studie 2024; EU Digital Services Act 2022/2065.
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