Ärzte, die ein aktives Praxis-Controlling eingeführt haben, berichten, dass sie Liquiditätsengpässe im Schnitt drei Monate früher erkennen als vorher und Betriebskosten durch gezielte Analyse um 10 bis 20 Prozent senken konnten. Der häufigste Tipp: Monatliche KPI-Übersichten statt rein quartalsbasierter Auswertungen.
Hintergrund
Ein verbreitetes Muster: Arzt bemerkt Liquiditätsengpass erst, wenn das Gehaltskonto belastet wird, obwohl die KV-Honorarzahlung seit Wochen ausgeblieben ist. Mit einem aktiven Controlling-Dashboard wäre dieses Problem vier Wochen früher sichtbar gewesen. Besonders aufschlussreich ist die Auswertung der Kosten je Fall, die oft erhebliche Unterschiede zwischen Behandlungskategorien zeigt.
Wann gilt das nicht?
Kleinste Praxen mit weniger als 200 Fällen im Quartal und sehr geringen Betriebskosten profitieren kaum von aufwendigem Controlling. Hier reicht ein monatliches Budget-Check mit dem Steuerberater aus.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte dabei, neben dem operativen Controlling auch die Versicherungskosten als Betriebsausgabe zu optimieren und das Gesamtergebnis zu verbessern.
Praxis-Controlling ermöglicht frühzeitige Liquiditätssicherung und gezielte Betriebskostenreduktion von 10 bis 20 Prozent. Monatliche KPI-Dashboards sind der entscheidende Schritt zum aktiven Praxismanagement.
Quellen: KBV, Wirtschaftlichkeitsleitfaden 2025; DATEV, Praxiscontrolling-Studie 2025; Stiftung Gesundheit, Praxismanagement-Bericht 2024.
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